Archive for the 'Jeüß' Category

Preisfrage: Was dann?

Thursday, March 20th, 2008

Was Geld bringt ist scheiße

Was gut ist, geht Pleite

Wer, zum Teufel, braucht noch einen Schmied?

Jeder ist seines Glückes Dieb

 

Verdammt, wie lang schon gibt es Spülmaschinen?

Kein dreckiges Geschirr ist übrig geblieben

Vom Tellerwäscher in den Vorruhestand

Der Millionär ist nur RTL bekannt

 

Wer Arbeit hat, versinkt darin

Wer keine hat, ertrinkt ohnehin

Was sind wir nur für Idioten, hat das einer gewollt?

Das Guido-Mobil hat uns überrollt

 

Was Geld bringt ist scheiße

Was gut ist, geht Pleite

Wer, zum Teufel, braucht noch einen Schmied?

Jeder ist seines Glückes Dieb

 

Wenn du noch ein Mal Asi sagst, dann fliegen hier die Fetzen

Ein Wort, um sich mit nichts mehr auseinanderzusetzen

Asi stellt keine Fragen, Asi separiert

Können über Asi lachen, weil Asi eh nix kapiert

 

Das kommt, wenn man Kultur wie ein paar Schuhe verkauft

Da braucht ihr euch nicht zu wundern, wenn ihr bald Barfuß lauft

Sozialer Frieden – das war´s! Preisfrage: Was dann?

Ob Rentner in der U-Bahn oder das Auto von Kai Diekmann

 

Es wird weiter gehen, es wird weiter grassieren

Ich werde weinend daneben stehen und applaudieren

Jeder Schlag tut mir weh, doch ich weiß ihr trefft richtig

Mein bornierter Pazifismus ist dabei wirklich nicht wichtig


Der Computer bist du

Thursday, March 20th, 2008

Vielleicht weil er geahnt hat, das er´s nicht schafft

Und vielleicht weil er sich schämt

Vielleicht weil er den Spiegel, nicht so ganz kapiert

Und bestimmt hat er geträumt

Vielleicht weil es ihm zu warm ist, hier am Tellerrand

Und vielleicht weil etwas tropft

Vielleicht hat er auch den Willen irgendwo im Haus verlegt

Und bestimmt hätte er´s gekonnt

Als eine Stimme aus ihm rauskam, in ihn reinsprach, hinter seiner Stirn ist es passiert

Ein Gesicht, flackerte auf und zischte laut

Seitdem kann er nicht mehr schlafen, seitdem hört er nicht mehr zu

Nur noch dies hier und sonst nichts mehr, nur noch eins:

„Der Computer bist du,

bist du, bist du…“

Vielleicht weil er so schwer ist und die Augen trüb

Und vielleicht weil er da liegt

Vielleicht weil es ihm schwindelt, wenn der Tag anfängt

Und bestimmt war er viel zu selten allein

Zu selten allein, zu selten allein

Er wollte doch nie schuldig sein

Tunkte nur den Finger in den Honig rein

Und steckte ihn genüsslich in den Mund

Er wollte doch nur etwas sein, das keiner kennt

Das nicht fliegt, noch schwimmt, noch rennt

Und doch so treu ist wie ein Hund

 

„Der Computer bist du, bist du, bist du

der Computer bist du, bist du, bist du…

Der Computer bist du, bist du, bist du

der Computer bist du, bist du´, bist du…“

 

Seitdem kann er nicht mehr schlafen, seitdem hört er nicht mehr zu

Nur noch dies hier und sonst nichts mehr, nur noch eins

Zum Kotzen, ein Versuch

Wednesday, November 7th, 2007

Mädchen in Uganda

Fernab von Höhenflügen
Nichts zu tun
Und doch irgendwie
Hoch hinaus

Fernab von all den Dingen
Was zu tun
Wenn es auch nur anrührt
So ist es doch

Irgendwie

Wer wie ich eigentlich Model ist
Tut sich schwer mit Erbsen zählen
Was man hier kriegt für Geld
Hat man sich anders vorgestellt
Jeder nimmt, was er kriegt, was er verdient
Mädchen in Uganda

Fernab von Geistesblitzen
Nichts zu tun
Und doch irgendwie
Hoch hinaus

Fernab von Theorie
Was zu tun
Wenn es auch nur mitnimmt
So ist es doch

Irgendwie

Wer wie ich eigentlich Modell ist
Tut sich schwer mit Erbsen zählen

Was man hier kriegt für Geld
Hat man sich anders vorgestellt
Jeder sieht, was er erwartet, was passiert
Mädchen in Uganda

Hab doch
Nichts getan
Kann doch
Nichts dafür
Bin doch
Auch nur hier - irgendwie

Diese Sache mit der Wahrheit
Am Ende geht das Publikum
Erst überrascht, wie voll ein Mund sein kann
Dann erstaunt, wie leer die Hände

Diese Sache mit der Ehrlichkeit
Am Ende lahmt die Zunge
Was bleibt ist gut gemeint
Ist zum Kotzen, ein Versuch


Wie hässlich werden Menschen…

Friday, October 26th, 2007

Tragt doch endlich diesen Harald Schmidt hier raus

Tragt doch endlich diesen Harald Schmidt hier raus

Wir sind oben und lachen nach unten

Und eure Tränen widern uns an

Tragt doch endlich diesen Harald Schmidt hier raus

Wir sind laut und ticken richtig

Und zeigen euch den Mittelfinger

Tragt doch endlich diesen Harald Schmidt hier raus

Wie hässlich werden Menschen, wenn sie gar nichts mehr bewegt?

Wie hässlich werden Menschen, wenn sie gar nichts mehr bewegt?

Wie hässlich diese Menschen, hässlich der, der sie erträgt

So hässlich diese Menschen und hässlich der, der sie erträgt

Tragt doch endlich diesen Harald Schmidt hier raus

„Bei fremden Kindernasen bleibt Rotz eben Rotz“

„Ich komme in der Uniform, die erwartet wird“

Tragt doch endlich diesen Harald Schmidt hier raus

Hör auf deine Oma, Harald

Die hat dich doch gewarnt

Sie meinte Spiegel spiegeln wirklich

Und wenn es sein muss kommt er raus

Tragt ihn raus, tragt ihn raus, tragt ihn bitte endlich raus

Und AUS