Archive for February, 2006

Hörspiel

Saturday, February 25th, 2006

Hallo Freunde des gepflegten Wortes!
Hab gestern mit meinen lieben Freunden Marco Hadem, Daniel Garbe und Markus Müller mein erstes Hörspiel fertiggestellt. Es ist nur knappe 4 Minuten lang, aber knallt schon ganz gut - fürs erste Mal.
Ich habe höchstselbst den Text dazu beigetragen und eingesprochen. “Dann ist es still” heißt das gute Stück. Ich hoffe, dass ich das Ganze irgendwann einmal an dieser Stelle hochladen kann. Für euch alle.
So viel für den Augenblick.
Nichts für ungut.


17./18. Mai in Krefeld

Monday, February 20th, 2006

Hier mein Dank an alle, die am vergangenen Wochenende dazu beigetragen haben, dass ich glücklich war. Der Freitag mit Lars und Markus war toll, im Rückblick richtig toll! Ich hoffe, diese Abende gibt es noch oft. Und ein Dank natürlich auch an die Leute, die da saßen. War ja doch ziemlich kalt, hoffentlich konnten wir das mit dem ein oder anderen Lied vergessen machen…
Und dann der Samstag: Das war wirklich ganz großes Damencurling. Das hat sich gut angefühlt mit euch, in Finnland, um diesen schwächlichen Gag noch einmal zu bemühen. Tut mir noch einen gefallen Jungs: Klopft ma bei den Barking Dogs und weist sie auf die Maulkorbpflicht hin. Die Welt wird es euch danken und wahrscheinlich auch die Krankenkassen!
…und nicht zuletzt die Eltern für Speis und Trank, die Jungs von der geilsten Crew der Welt (Mario und Markus) und der geile Danny! Lasst uns genau da weiter machen. Wenn nicht zusammen, dann halt jeder für sich…

Was dir fehlt

Monday, February 13th, 2006

Hey, Mädchen, du liegst da auf seinem Arm
Und dein Junge schläft längst tief und fest
Und du denkst drüber nach, wie es nur so weit kam
Was dich jetzt nicht mehr einschlafen lässt

Und du flüsterst ihm deinen Namen ins Ohr
Denkst, dass er´s schon irgendwie hört
Ach Mädchen, mein Mädchen, komm mach dir nichts vor
Sprich leiser, nicht dass es ihn stört

Und du weinst stumme Tränen auf sein Gesicht
Er dreht dir nur seinen Rücken zu
Rücken entzücken im Bett leider nicht
Hey, Mädchen, komm lass ihn in ruh´!

Wirst ihn morgen verlassen, du versuchst ihn zu hassen
Du, Mädchen, hast gar nichts kapiert
Hast viel zu viel Angst, er würde dich gehen lassen
Dann bist du doch wieder frustriert

Was dir fehlt, kannst du nicht sagen, kannst es auch nicht ertragen
Deinem Jungen geht´s nur auf den Geist
Du bist immer schlecht drauf und er stellt keine Fragen
Weil du die Antwort doch eh nicht weißt

Interessiert er sich denn überhaupt noch für mich?
Er geht abends immer länger aus
Wenn du so weiter machst - verstehst du´s denn nicht?
Kommt er bald gar nicht mehr nach Haus

Und du träumst von mehr, schreist nach mehr, sehnst dich nach mehr
Sein Rücken bleibt abgrundtief still
Ich will es, ich brauch es, ich brauch es so sehr
Mehr ist alles was ich will

Und am nächsten Tag, als sie langsam erwacht
Fühlt sie sich ausgeruht
Sie hat die Geschichte zu Ende gedacht
Und die Sonne, die lacht, die Sonne, die lacht
Und ihr geht es merkwürdig gut

Monday, February 6th, 2006

Philipp Süß
Lämmerstr. 6
50739 Köln
Tel: 0176/96282110
E-Mail: orgasmic_rockstar@hotmail.de

Grundsätzlich bin ich für jeden Ausflug, wohin auch immer, zu haben. Komme mit der Gitarre unterm Arm vorbei, hab vielleicht mein großes Textbuch im Gepäck und versüße dir den Abend, so gut es irgend geht. Freue mich über jeden Gig.
Jedes Feedback kritischer Art ist ausdrücklich erwünscht.

Liebt mich oder hasst mich, alles andere ist eine Frechheit!

Nimm das hier als Beweis

Friday, February 3rd, 2006

Meine Augen durchbohren Leiber
Unzähliger Weiber
Sie durchbohren dich
Doch du rührst dich nicht

Nicht, dass du nicht tanztest
Nicht, dass du nicht lachst
Nicht, dass du nicht gingest, wenn du gehst
Nicht, dass du nicht sprächest
Nicht, dass du nicht küsst
Es geht hier um Dinge, die du nicht kennst,
Nicht kannst und nicht begreifst
- Und das ist der Beweis

Ich lieg im Bett und habe keine Zeit
Die Wüste aus Gleichgültigkeit
Ruf mich nicht an, klopf nicht an meine Tür
Ich steh nicht auf, wenn du nicht weißt wofür

Nicht, dass du nicht nett bist
Nicht, dass du mich nicht grüßt
Nicht, dass du nicht weg bist, wenn du gehst
Nicht, dass du mich nicht sähest
Nicht, dass du mich nicht hörst
Es geht hier um Dinge, die du nicht kennst,
Nicht kannst und nicht begreifst
- Nimm das hier als Beweis

Ich sehne mich nach Dingen, die du nicht kennst
Ich verzehre mich nach Dingen, die du nicht kannst
Ich verzweifle an Dingen, die du nicht verstehst
Besser, wenn du jetzt gehst

Es ist besser, wenn du jetzt gehst
Oder ich
Nur nicht wir beide
Denn ich leide
Nicht wegen dir, sondern für dich
Und auch für mich
Doch das verstehst du sicher nicht
Ich kann dich trotzdem ganz gut leiden
Dafür reicht einer von uns beiden

Roadmovie

Friday, February 3rd, 2006

26. 11. 05

So wie´s aussieht
Wieder back on the street
Ich will kein Roadmovie sein
Ohne Führerschein

So wie´s aussieht
Die Karte falsch gelesen
Ham uns total verheddert
Sind wir hier nicht schon gewesen?

Verwunschen auf dem Beifahrersitz
Kennst du nur den einen Witz:
Die falsche Abfahrt das bist du
Die richtige der Fahrer

Hey Leute, schon gehört? Ha, da bin ich wieder
Das Loch in meiner Brust schreibt wieder neue Lieder

So wie´s aussieht, gibt´s nur vor und nicht zurück
Die Kinder hinten nerven, streiten, streiten, nerven, lachen
Und du reibst dir die Hände und weinst fast Glück:
Eine nächste beste Chance etwas falsch zu machen

Und kommt man irgendwann an
Dann steigen alle aus
Du bleibst noch ein paar Stunden sitzen
Und wartest auf Applaus

Hey Leute, schon gehört? Ha, da bin ich wieder
Das Loch in meiner Brust schreibt wieder neue Lieder

Heut nicht

Friday, February 3rd, 2006

Ich sitze auf dem Schreibtischstuhl
Und drehe mich im Kreis
Das Radio singt: “Hello, you fool!”
Als ob ich das nicht schon weiß

Mein Fenster zieht vorbei, immer, immer fort
Die Betonie ist schön und welk
Mein Zimmer alt und morsch, es reicht ein kleines Wort
Dann zittert das Gebälk

Dass ich wirr bin, stumpf und schwer
Muss ich das noch erklären?
Du steckst da draußen im Verkehr
Wenn Ampeln nur grüner wären

Das Herz unter den Füßen knarrt und ächzt und klopft und stampft
Und kämpft mit meinem Gewicht
Da draußen ein Haus, es ist zu kalt, ein Schornstein raucht und dampft
Doch der Winter kommt heut nicht

Wer sucht, der findet

Friday, February 3rd, 2006

Sei mir bitte nicht bös
Hab heut dein Kind erwürgt
Ich hatte es so gern
Es tat mir einfach leid

Wenn es dich beruhigt
Es war mir sogar
Als hätt es kurz bevor es die Augen schloss
Zum ersten Mal geweint

Sei mir bitte nicht bös
Hab heut dein Kind erwürgt
Es war viel besser so
Als das

Denn dieser Weg ist zu kurz
Zu klar, zu falsch
Von der Playstation
Zur Psychiatrie

Wer sucht, der findet…
Wer sucht, der findet…
Wer sucht, der findet…
…nichts

Brauchst nicht mal nen Cent
Um das zu kapieren
Du sollst nicht töten
Du sollst nicht töten

Herrgott, noch mal!
Ich musste es tun
Warum tötet man ein krankes Tier?

Wer sucht, der findet…
Wer sucht, der findet…
Wer sucht, der findet…
…nichts

So gut wie du

Friday, February 3rd, 2006

01. Oktober 2005

für Teffi

Und wer gießt die Blumen, wenn du gegangen bist?
Und wer wiegt mich leise in den Schlaf, wenn du weg bist?
Und wer macht das Licht aus, wenn ich dann eingeschlafen bin?
Und zieht die Türe leise zu?

Wer wenn nicht du?
Unersetzlich offenbar
So traurig und so wahr
Wenn nicht du, jemand anders
Der kann das nie so gut wie du

Und wer bringt den Müll raus, der mich schon wieder fast erstickt?
Und wer räumt manchmal einfach so mein Zimmer auf?
Damit ich wieder atmen kann
Damit ich wieder lebe

Wer wenn nicht du?
Unersetzlich offenbar
So traurig und so wahr
Wenn nicht du, jemand anders
Der kann das nie so gut wie du

Hört mir überhaupt irgendjemand zu?

So wie du?
Unersetzlich offenbar
So traurig und so wahr
Wenn nicht du, jemand anders
Der kann das nie
So wie du
Unentbehrlich offenbar
So traurig und so wahr
Wenn nicht du, niemand anders
So gut wie du

So gut wie du

Der gemütlichste Sessel der Stadt

Friday, February 3rd, 2006

02. 09. 05

Was ist los Stresser? Nein, ich lass mich nicht stressen
Ich hab´ den Bus nicht verpasst, quatsch, ich hab ihn vergessen
Dies ist der gemütlichste Sessel der Stadt
Ein Narr da den Bus nicht vergessen hat

Das Gerede von euch, nee, das juckt mich nicht mehr
Von wegen jeder Tag, als ob´s der Letzte wär
Jeden Tag, als wär´s der Erste, mein Kind
Weil was heute nicht ist, dann halt Morgen beginnt
Weil Gedanken von jetzt, werden jetzt auch gedacht
Die Batterien der Uhr kaufe ich morgen Nacht
Dies ist der gemütlichste Sessel der Stadt
Ein Narr da die Uhr nicht vergessen hat

Was ist los Stresser? Nein, ich lass mich nicht stressen
Schenk´ dir ruhig noch mal nach, willst du nicht noch was essen?
Dieses Lächeln auf deinem entspannten Gesicht
Vergiss den Bus, Baby, verpasse ihn nicht!

Lebe jeden Tag, als wenn´s dein Erster wär
Ob´s der Letzte war, weißt du dann hinterher
Als würde man ernten, während man säht
Denn wenn es so war, Babe, dann ist´s jetzt zu spät
Oh Mann, dieser Sessel, komm, schau ihn dir an
Ein Wunder, so weich, ja riech´ auch mal dran
Dies ist der gemütlichste Sessel der Stadt
Ein Narr, wer dafür kein Verständnis hat