Hey, Mädchen, du liegst da auf seinem Arm
Und dein Junge schläft längst tief und fest
Und du denkst drüber nach, wie es nur so weit kam
Was dich jetzt nicht mehr einschlafen lässt
Und du flüsterst ihm deinen Namen ins Ohr
Denkst, dass er´s schon irgendwie hört
Ach Mädchen, mein Mädchen, komm mach dir nichts vor
Sprich leiser, nicht dass es ihn stört
Und du weinst stumme Tränen auf sein Gesicht
Er dreht dir nur seinen Rücken zu
Rücken entzücken im Bett leider nicht
Hey, Mädchen, komm lass ihn in ruh´!
Wirst ihn morgen verlassen, du versuchst ihn zu hassen
Du, Mädchen, hast gar nichts kapiert
Hast viel zu viel Angst, er würde dich gehen lassen
Dann bist du doch wieder frustriert
Was dir fehlt, kannst du nicht sagen, kannst es auch nicht ertragen
Deinem Jungen geht´s nur auf den Geist
Du bist immer schlecht drauf und er stellt keine Fragen
Weil du die Antwort doch eh nicht weißt
Interessiert er sich denn überhaupt noch für mich?
Er geht abends immer länger aus
Wenn du so weiter machst - verstehst du´s denn nicht?
Kommt er bald gar nicht mehr nach Haus
Und du träumst von mehr, schreist nach mehr, sehnst dich nach mehr
Sein Rücken bleibt abgrundtief still
Ich will es, ich brauch es, ich brauch es so sehr
Mehr ist alles was ich will
Und am nächsten Tag, als sie langsam erwacht
Fühlt sie sich ausgeruht
Sie hat die Geschichte zu Ende gedacht
Und die Sonne, die lacht, die Sonne, die lacht
Und ihr geht es merkwürdig gut