Für Amador
Friday, February 9th, 2007 Das rechte Bein, das linke Bein
Und zu Hause, kein Gefühl
Und hier draußen, immer weiter
Jeder Tag ist jeder Tag
Alles immer, immer wieder
Lunge fühlt sich, Lunge leert sich
Und der Bauch ist voll von Narben
Von Geschichten, nie Geschehen
Und die Augen hängen müde
Und die Ohren warten still
Und die kranken Hände wühlen
Nach dem Rest, den keiner will
Ein Atemzug, ein Atemzug
Und ein, zwei Worte und dann nichts
Noch ein paar Stunden, lass sie gehen
Noch ein paar Stunden und dann aus
Und kein Zeiger will sich drehen
Kommt ein Brief so geht ein Jahr
Durch das Fenster, steigen Schwaden
Regen hämmert, auf das Blech
Und die Augen wandern müde
Und die Ohren schmerzen still
Und die kranken Hände wühlen
Nach dem Rest, den keiner will
Diese Bilder, diese Bilder
Sollen schwimmen, sollen weg
Keiner braucht sie, keiner will sie
Bitte schwimmt für immer weg
Diese Bilder, diese Tränen
Und ein Zucken um den Mund
Die Glut verdampft, der Nebel legt sich
Durch das Fenster auf die Stadt
Und die Flasche, harrt vergebens
Und die Flasche wartet still
Nur ein Rest, liegt hier am Boden
Ein Rest von dem, was keiner will