Das Nebeneinander von Dingen
Monday, January 26th, 2009Wir haben lange noch geredet, still im Schatten der Laterne
Bis das Licht dann dunkler wurde und die Sterne und der Mond
Die Grenzen waren weggestreichelt wo du anfängst und ich aufhör´
Dass wir das nie vergessen werden, war klar
Wir waren uns so treu, jeden Tag nur dein Gesicht
Deine Gedanken waren meine, meine Lieder waren deine
Und der Wein machte die Zungen schwer, die Musik lähmte die Glieder
Und ich war mir so sicher das passiert wieder und wieder
Woher sollte ich denn wissen, dass dieser Ort schon einen Namen hat?
Man lässt keine Fußspuren im Asphalt
Das Nebeneinander von Dingen, du hast dich heut so schick gemacht
„Das Ballkleid meiner Mutter!“ sagst du und lachst
Unbeschreiblich schön, das hier so unvergleichlich nett
Dachte ich laut bei mir, senkte vertrauensvoll die Stimme
Deine Augen glänzten unscheinbar, sie überstrahlten alles
Uns kann uns nichts mehr wegnehmen, war klar
Den letzten Tropfen Weines brüder- schwesterlich geteilt
So soll es immer sein von dieser Nacht in jeden Tag
Wie das passt, wie sich das anfühlt, wie eine zweite, bess´re Haut
Das frisch geleerte Glas zerklirrt, wo gleich der Morgen graut
Woher sollte ich denn wissen, dass dieser Ort schon einen Namen hat?
Man lässt keine Fußspuren im Asphalt
Das Nebeneinander von Dingen, du hast dich heut so schick gemacht
„Das Ballkleid meiner Mutter!“ sagst du und lachst’
Das kenn ich, hat ich auch mal
Weiß ich besser, weiß ich nicht
Das Nebeneinander von Dingen
Die Nacht, du und du und du und ich
Deine Hose, deine Schuhe
Dein verständnisvoller Blick
Ich kann dir nicht vertrauen
Ich kann dir nicht vertrauen
Woher sollte ich auch wissen, dass dieser Ort schon einen Namen hat?
Man lässt ja keine Fußspuren im Asphalt
Das Nebeneinander von Dingen, du hast dich heut so schick gemacht
„Das Ballkleid meiner Mutter!“ sagst du und lachst