Zu wahr um schön zu sein
Wenn die Hasen am Morgen gedankenverloren
Den Tau beschnuppern
Steigt dort hinten hinter dem Baum
Ein Wort aus dem Morast
Ein leises Flüstern, ein Fanal
Legt sich über die Stadt und weht
Durch ihre klapprigen Rippen
Das es auch niemand verpasst
Es geht ein Zucken durch den Mund in den Kopf in den Bauch
Es tönt nach Verrat und nach Sehnsucht tönt es auch
Zu wahr um schön zu sein
Zu wahr um schön zu sein
Wie Asseln irrlichtern zwei tiefblaue Augen
Und schleichen nach ziellosem Kreisen endlich
Um etwas herum
Das sie nicht einmal sehen
Das sind kostbare Tage am blühenden endlosen Meer
Ein Widerhall bleibt im Glanz
Der seichten Dünung
Als dauerndes Plätschern bestehen
Eine wildgewordene Hand fährt durchs obdachlose Haar
Es könnte schön sein, doch es ist, es ist… zu wahr
Zu wahr um schön zu sein
Zu wahr um schön zu sein